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Fakultät Maschinenbau

Entwicklung eines Innenbeschichtungskonzepts zur Erzielung anforderungsgerechter tribomechanischer Eigenschaften bei Rohren mit kleinem Innendurchmesser mittels hochkinetischer, therm. Spritzverfahren unter Berücksichtigung von thermischen und strömungsdynamischen Effekten (IRBV)

Förderung (Förderzeitraum: 02/2026 – 01/2028)

Projektpartner

Projektbeschreibung

Thermisch gespritzte Hartstoffbeschichtungen schützen Bauteile wirksam vor Verschleiß, Reibung und Korrosion und erhöhen damit deren Lebensdauer und Effizienz. Während die Beschichtung von Außenflächen mit Verfahren wie HVOF oder HVAF industriell etabliert ist, stellt die Innenbeschichtung von Rohren und Bauteilen mit kleinen Durchmessern eine besondere Herausforderung dar. Im begrenzten Bauraum können sich Wärme, Overspray-Partikel, Stäube und Rauchgase stauen, was zu Überhitzung, Verzug, Beschichtungsfehlern und einer unzureichenden Schichtqualität führen kann. Daher werden Innenflächen mit Durchmessern unter 230 mm bislang nur eingeschränkt und oft nicht wirtschaftlich beschichtet, obwohl hierfür in vielen Branchen ein hoher Bedarf besteht.

Defekte und Störungen in der Innenbeschichtung von Werkstücken

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines flexiblen Systems zur hochwertigen Innenbeschichtung von Bauteilen mit Durchmessern von 80 bis 230 mm mittels hochkinetischer thermischer Spritzverfahren. Eine kontinuierlich nachgeführte Kühlung und Absaugung sollen Wärme, Partikel und Prozessgase gezielt aus der Beschichtungszone abführen und so eine prozesssichere Herstellung verschleiß- und korrosionsbeständiger Schichten ermöglichen.

Ansprechperson