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Induktionserwärmungsvorrichtung

induktionsanlage_himmel_01Die Anlage dient zur Erwärmung von Metallen und anderen elektrisch leitfähigen Werkstoffen mittels elektromagnetischer Induktion. Bei diesem Verfahren wird die Wärme berührungslos im Bauteil erzeugt. Eine von einem Wechselstrom durchflossene Primärspule (Induktor) erzeugt ein Magnetfeld und dieses induziert eine Spannung und dadurch entstehende Wirbelströme in der Sekundärspule (Bauteil), welche die Erwärmung des Bauteils bewirken. Die erwärmte Zone ist dabei stets ein ungefähres Abbild des Induktors und befindet sich an der Außenhaut des Bauteils. Dabei ist die Eindringtiefe der Wirbelströme im Bauteil geringer, je höher die am Induktor angelegte Frequenz der Spannung ist (Skineffekt).

 

Die Induktionsanlage kann zum Löten und zur lokalen Erwärmung von Werkstücken im Rahmen einer Wärmebehandlung (z.B. Härtung) genutzt werden. Die Form der Spule kann variabel ausgeführt und dem/der zu erwärmenden Bauteil/Probe angepasst werden. Durch eine geeignete Formgebung des Induktors (Primärspule) ist es beispielsweise möglich nur den Bereich der Lötstelle zu erwärmen. Die Lötungen können bei kleinen Bauteil- oder Probenabmessungen auch unter Schutzgas durchgeführt werden.


induktionsanlage_himmel_02Technische Daten:

Netzanschluss:  
Betriebsspannung: Drehstrom 380 V, 50 Hz
Steuerspannung: 220 V
Leistungsaufnahme: max. 29,5 kVA
   
Hochfrequenz:  
HF-Klemmleistung: 15 kW
Betriebsfrequenz: 300 kHz
   

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Kontakt

Foto von Dipl.-Ing. Lukas Wojarski

Dipl.-Ing. Lukas Wojarski

Telefon: 0231 755-7313
Fax: 0231 755-4079

Adresse:

Lehrstuhl für Werkstofftechnologie
Leonhard-Euler-Str. 2
44227 Dortmund
Deutschland

Raum 105