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Zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung

"Zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung" ist eine Veranstaltung des Master-Studiengangs und findet immer im Wintersemester statt.

Lehrinhalte

In vielen Bereichen der Instandhaltung und Qualitätssicherung insbesondere von sicherheitsrelevanten Bauteilen können Prüfverfahren, die zerstörend wirken oder die Bauteileigenschaften beeinträchtigen, nicht angewandt werden. Diese Veranstaltung behandelt gängige zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Werkstoff und Bauteilprüfung und thematisiert wie sie bspw. zur Rissdetektion in geschweißten Fügeverbindungen zum Einsatz kommen. Sie behandelt Oberflächennahe Verfahren, wie die Sicht- und Wirbelstromprüfung, sowie volumetrische Verfahren, wie die akustische Ultraschallprüfung und Röntgendurchstrahlung bzw. Computertomographie. Weiterhin werden sowohl verschiedene thermographische Techniken als auch die Schallemissionsanalyse und Terahertz-Prüfung vorgestellt.

Neben dem Stand der Technik im Bereich der zerstörungsfreien Prüfverfahren erlangen die Teilnehmer auch Kompetenzen über aktuelle Forschungsarbeiten und Laborverfahren, so dass sie auch die zukünftigen Entwicklungen kennen und beurteilen können.

In den Übungen wird das erlernte Wissen zum einen praktisch in Form von Versuchen aber auch theoretisch in Form von Fallbeispielen angewandt. Dies erfolgt insbesondere im Fall der praktischen Versuche in Teamarbeit.

Kompetenzen

Nach Abschluss des Moduls sind die Teilnehmer in der Lage, selbstständig die  Anforderungen an ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Qualitätsüberwachung zu analysieren und basierend auf dieser Analyse auch unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen und produktionstechnischen Aspekten zu konzipieren.

Sie können ausgehend von der zu detektierenden Fehlerart bzw. Bauteileigenschaft die korrelierenden physikalischen Eigenschaften bestimmen. Nachfolgend können die Studenten aufgrund ihrer erlangten Kompetenzen bezüglich der physikalischen Prinzipien und Einschränkungen der zerstörungsfreien Prüfverfahren nun Prüfstrategien für die angestrebte Qualitätsprüfung entwickeln.

Inhalte

  • Einleitung und Penetrierverfahren
  • Elektrische und magnetische Verfahren
  •  Durchstrahlungsprüfung
  •  Akustische Verfahren / Teraherztechnik
  •  Optische Prüfverfahren
  •  Thermische Prüfverfahren
  •  Anwendungen der zerstörungsfreien Prüfung

Vorlesungstermine

Prüfung

Bitte verfolgen Sie unsere Internetseiten für aktuelle Prüfungstermine bzw. Prüfungsorte sowie deren Ergebnisse und Einsichtstermine oder schauen Sie an unserem schwarzen Brett (MB II / EG linker Flur) nach.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.