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Angewandte Werkstofftechnik

„Angewandte Werkstofftechnik“ (AWT) ist eine Pflichtveranstaltung des zweiten Semesters im Bachelor der Maschinenbauer sowie ein Wahlfach für diverse andere Studiengänge und findet zu jedem Sommersemester statt. Das Modul besteht aus einer Vorlesung (2 SWS) und einer Übung (2 SWS).

Lehrinhalte

Basierend auf der Vorlesung „Grundlagen der Werkstofftechnik“ im ersten Semester werden in dieser Vorlesung die Themen insbesondere in den Bereichen der metallischen Werkstoffe, der Polymere und der angewandten Werkstoffprüfung vertieft. Die Vorlesungsreihe wird von dem Lehrstuhl für Werkstofftechnologie (LWT), Lehrstuhl für Kunststofftechnologie (LKT) und dem Fachgebiet Werkstoffprüftechnik (WPT) betreut. Die Modulverantwortlichkeit liegt bei dem WPT.

LWT: Den Studierenden werden die wichtigsten Eisen- und Nichteisenmetalle sowie deren Legierungen samt Anwendungsgebieten vorgestellt. Des Weiteren werden Gusswerkstoffe, Hartstoffe und Korrosionsmechanismen metallischer Werkstoffe behandelt.

LKT: Zudem wird ein Einblick in den Bereich der Kunststofftechnik gegeben. Die Grundbegriffe der Polymersynthese sowie die Struktur und Morphologie der Kunststoffe werden erklärt und die daraus resultierenden Eigenschaften des Werkstoffes erläutert. Es wird ein Einblick in die Formgebung sowie die spezielle Prüftechnik für Kunststoffe gegeben.

WPT: Vervollständigend werden die Grundlagen der wichtigsten mechanischen Werkstoff-und Korrosionsprüfverfahren sowie Möglichkeiten der Werkstoffcharakterisierung unter Einsatz physikalischer Mess-und Prüfverfahren für metallische Werkstoffe vorgestellt und anhand praktischer Versuche veranschaulicht. Daneben werden Strategien zur fertigungsgerechten und produktoptimierten Werkstoffauswahl beispielhaft vermittelt.

Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, die Eigenschaften der verschiedenen Werkstoffgruppen zu beschreiben und ihre Herstellung, Verarbeitung und Einsatzgebiete zu erklären. Sie können die wichtigsten Verfahren der Werkstoffprüfung eigenschaftsorientiert auswählen und ihre Funktionsweisen und -prinzipien erklären. Sie können somit die Grundlagen der wesentlichen Konstruktionswerkstoffe und ihrer Prüfmöglichkeiten beschreiben und erfolgreich anwenden. Die Studierenden können das Wissen in Zukunft nutzen, um anwendungsgerechte Werkstoffe auszuwählen und die Bauteile fertigungsgerecht unter Berücksichtigung der spezifischen werkstoffmechanischen Aspekte auslegen.

Die Modulverantwortlichkeit liegt beim Fachgebiet Werkstoffprüftechnik (WPT)!

Inhalte (LWT)

  • Nichteisenmetalle
  • Korrosion
  • Fe-Gusswerkstoffe
  • Verbundwerkstoffe
  • Hartmetall
  • Diamant

Vorlesungstermine

Prüfung

Bitte verfolgen Sie unsere Internetseiten für aktuelle Prüfungstermine bzw. Prüfungsorte sowie deren Ergebnisse und Einsichtstermine oder schauen Sie an unserem schwarzen Brett (MB II / EG linker Flur) nach.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.