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Christian Ullrich, 2019

Titel Untersuchung zur Spannungsrisskorrosion im Schweißnahtbereich des Werkstoffs 7CrMoVTiB10-10 (T24)
Autor/Autorin Ullrich, Christian
Verleger Essen : Vulkan-Verl.
Erscheinungsjahr 2019
Gesamttitel Werkstofftechnologische Schriftenreihe ; Bd. 18
Hochschulschrift Zugl.: Dortmund, Techn. Univ., Diss., 2019
ISBN 978-3-8027-8825-3
Sprache Deutsch (ger)
Schlagwörter Spannungsrisskorrosion in Hochtemperaturwasser, 7CrMoVTiB10-10, Schadensfälle im Kraftwerk,
Bezugsquelle 31,50 € beim Vulkan-Verlag

Kurzfassung

Spannungsrisskorrosion (SpRK) trat an Schweißverbindungen des Werkstoffs T24 (7CrMoVTiB10-10) während der Inbetriebnahme mehrerer betroffener Neubaukraftwerke auf. Diese Schadensfälle führten zu massiven Verzögerungen bei der Inbetriebnahme und so zu einem großen wirtschaftlichen Schaden. Für einige Anlagen wurde daraufhin entschieden, den Werkstoff in wasserführenden Bauteilen vollständig gegen den bekannten und etablierten Werkstoff 13CrMo4-5 (T12) auszutauschen. Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Prüfeinrichtung entwickelt, mit der unterschiedliche Werkstoffzustände unter gezielt beeinflussbaren betrieblichen Rahmenbedingungen des Mediums sowie der mechanischen Beanspruchung untersucht werden können.

Durch diese Prüfungen soll der Mechanismus, der die Rissbildung verursacht, identifiziert und erklärt werden. Insbesondere wird der Fragestellung nachgegangen, ob es sich bei der Rissbildung um wasserstoffinduzierte oder anodische SpRK handelt.

Buchumschlag der Dissertation © LWT

Hierzu werden Untersuchungen an Schweißnahtproben sowie gehärteten Grundwerkstoffproben durchgeführt. Mit Hilfe der Versuchsergebnisse werden betriebliche Grenzwerte abgeleitet, unter deren Einhaltung keine SpRK auftritt. Des Weiteren werden herstellungs- bzw. montagespezifische Aspekte wie der Einfluss des Kohlenstoffgehaltes, der Schweißnahtausführung und der Wärmebehandlung nach dem Schweißen untersucht. Durch die metallographischen Nachuntersuchungen wird die Rissinitiierung der SpRK beleuchtet. Viele der Proben weisen im Rissausgangsbereich kleine Mulden auf. Daher werden abschließend Proben vor Versuchsbeginn einem korrosiven bzw. oxidativen Medium ausgesetzt. Werden die erzielten Ergebnisse in ihrer Gesamtheit betrachtet, wird deutlich, dass die Rissbildung offensichtlich auf eine Überlagerung von wasserstoffinduzierter und anodischer SpRK zurückzuführen ist.

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