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Hochgeschwindigkeitskameras

Die Hochgeschwindigkeits-Infrarotkamera CMT 256 M HS der Firma Thermosensorik erfasst die von einem Objekt ausgehende Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) im für das menschliche Auge unsichtbaren Wellenlängenbereich von 3,4-5,1µm (MWIR).  Der Fokus liegt bei dieser Kamera nicht auf einer absoluten Temperaturmessung, wie dies bei einer klassischen Thermographie-Kamera der Fall wäre, sondern auf der Detektion kleinster Temperaturunterschiede im mK Bereich (NEDT <10mK). Hiermit lassen sich beispielsweise Portevin–Le Châtelier Bänder (https://doi.org/10.1016/j.ijplas.2014.10.011) nachweisen oder die spanende Bearbeitung eines Werkstückes durch einen Fräsprozess untersuchen hier. Ebenso wie die punktuell arbeitende aktive Lock-in-Thermographie, mit der sich oberflächennahe Fehlstellen (z.B. Delaminationen oder Gradierungen hier) detektieren lassen, kann dies auch mit dem Kamerasystem durchgeführt werden. Durch die Auflösung von 256x256 Bildpunkten können allerdings gleichzeitig deutlich mehr Informationen erfasst werden. Eine Abrasterung einer Bauteiloberfläche entfällt. Mit Hilfe verschiedener Objektive und Anpassungen können unterschiedlich große Messfelder und Arbeitsabstände realisiert werden.
Bei voller Auflösung sind 885 Bilder pro Sekunde möglich. Diese Zahl kann bei reduzierter Auflösung erhöht werden.

Thermosensorik Kamera
PCO Kamera

Mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung kann eine zweite Kamera angekoppelt werden, so dass die simultane Erfassung eines Objektes koaxial aus der gleichen Perspektive sowohl im infraroten als auch im sichtbaren (300-1000nm) Wellenlängenbereich möglich wird. Dazu kommt die dimax Kamera der Firma PCO zum Einsatz. Der monochrome Sensor verfügt über eine Auflösung von 2016x2016 Bildpunkten und kann dabei 1279 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Durch die Reduktion der Auflösung kann die Bildrate entsprechend erhöht werden. Mit Hilfe verschiedener Objektive und Optiken kann die Kamera an unterschiedliche Messaufgaben angepasst werden. So lassen sich u. a. Bearbeitungsprozesse, Zugversuche oder Beschichtungsprozesse zeitlich hochaufgelöst untersuchen. Mit Hilfe der BOS-Methode (Background-Oriented-Schlieren) können sogar Gasströmungen visualisiert werden ( https://doi.org/10.1007/s11666-013-0018-5 ).

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.