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Zerstörungsfreie Prüfverfahren

Die Tätigkeitsschwerpunkte der Abteilung „Zerstörungsfreie Prüfverfahren“ liegen in der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Prüfverfahren sowie ihrer Applikationen.

Zu den am Lehrstuhl vorhandenen Systemen zählen für die oberflächennahe Prüfung die Farbeindringprüfung, optische Systeme, die Magnetpulverprüfung, das Potentialsondenverfahren, die Wirbelstromprüfung und die Thermografie. Für die Detektion tief im Material liegender Fehler werden das Ultraschallverfahren, die Durchstrahlungsprüfung und die Computertomografie eingesetzt. Ein Sonderverfahren stellt die passive Schallemissionsanalyse dar.

Die Weiterentwicklung der Prüfverfahren liegt in der Sensorentwicklung. Hier wurde im Bereich der Wirbelstromprüfung der Drehfeldsensor sowie der magnetooptische Wirbelstromsensor entwickelt. Durch Einsatz von Simulationsberechnungen konnte sowohl das Wirbelstromverfahren als auch das Potentialsondenverfahren optimal an die Prüfaufgabe angepasst werden. Im Bereich der Wirbelstromprüfung wurde zur Prüfung von ferromagnetischen Materialien die Oberwellenauswertung angewandt. Dabei wurden Methoden wie die mehrdimensionale Regression und neuronale Netze genutzt, die auch zur Schallemissionsanalyse eingesetzt wurden. Im Bereich der Ultraschallprüfung wurde die sogenannte Ultraschallholografie entwickelt, welche vergleichbar wie die Holografie in der Optik, durch Rekonstruktion eine detailliertere Fehlerbeschreibung ermöglicht.

Applikationsprojekte liegen unter andere im Bereich der Fügetechnik. So wurde mit Hilfe der Ultraschallprüfung eine Online-Überwachung von Lötprozessen realisiert. Online Prüfung von Laserschweißnähten wurde mit der Wirbelstromprüfung umgesetzt. Im Bereich der Werkzeugentwicklung wurde eine Hochgeschwindigkeitsthermokamera eingesetzt, welche die Temperaturen des Werkzeugs bei der spanenden Verarbeitung überwacht. Im Rahmen des SFB 696 wurde ein Belastungsprüfstand für Komponenten intralogistischer Anlagen entwickelt, an dem verschiedene Sensorsysteme auf ihre Eignung zum Condition Monitoring hin untersucht wurden.

Dienstleistungen

  • Zerstörungsfreie Prüfung von Werkstoffen und Bauteilen auf Materialfehler wie Risse, Poren, Lunker und Einschlüsse
  • Konturvermessung von Bauteilen und Abgleich mit CAD-Daten
  • Beratung und Entwicklung von Prüfkonzepten
  • In-Situ Prüfung von Lötverbindungen
  • In-Situ-Zugversuche

Laborausstattung

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.