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Werkstoffprüfung

Haftzugversuch nach EN ISO 14916

Eingespannte Haftzugprobe

Am LWT wird der Haftzugversuch nicht nur nach der älteren DIN EN 582 durchgeführt, sondern auch nach der neuen DIN EN ISO 14916. Hierzu bieten wir in diesen Bereich auch Schulungen an.

Die beiden Normen unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich des verwendeten Klebstoffes, aber auch in Hinblick auf einzuhaltende Toleranzen für Koaxialität, Parallelität und Lage. In der neuen Variante wird anstelle eines Flüssigklebers der Folienklebstoff FM-1000 eingesetzt.

Verklebt wird die Stirnseite einer Probe mit der Stirnseite einer anderen Probe, welche zuvor thermisch beschichtet wurde.

Die Aufbringung des Folienklebers ist dabei entscheidend für das Resultat: Die Proben müssen zur gleichmäßigen Aufbringung des Klebers, sowie während der gesamten Aushärtungszeit, bei passender Temperatur unter Druck vertikal gehalten werden. Dabei ist es uns gelungen die Parameter für eine optimale Klebefläche zu finden.

Um zu kontrollieren, ob die gefertigte Einspannung den geforderten Druck auf die Probe ausübt, verwenden wir die Kraftmessdose HBN-U9B-2 KN, welche anstelle der Probe in die Einspannvorrichtung eingesetzt wird.

Nachdem die Proben verklebt worden sind, werden sie erneut auf Koaxialität geprüft und anschließend momentenfrei in die Zugprüfmaschine eingespannt. Nun wird ermittelt, bei welcher aufgebrachten Zugkraft die thermisch gespritzte Schicht versagt. Wichtig ist dabei, dass die Beanspruchung stoßfrei erfolgt.

Anhand der Bruchfläche lässt sich analysieren, wie gut der Kleber aufgebracht worden ist. Bei einer gelungenen Probe sieht die Fläche eben aus, wohin gegen sie bei einer Probe, bei der eine geringere Zugkraft gemessen wurde, ungleichmäßig ist.

 

Kraftmessdose HBN-U9B-2
Gute Klebefläche beim Haftzugversuch mit einer thermischen Beschichtung aus Wolframcarbid-Kobalt
(Im Vergleich) schlechte Klebefläche

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.