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Thermische Spritzverfahren

Das Thermische Spritzen ist ein vielfältig einsatzbares Beschichtungsverfahren, bei dem ein zumeist pulver- oder drahtförmiger Spritzzusatz in einer Brennerflamme aufgeheizt und auf eine Bauteiloberfläche beschleunigt wird. Beim Aufprall der heißen Spritzteilchen auf die Bauteiloberfläche bildet sich durch mechanische Verklammerung eine Schicht aus, die in der Regel zwischen 50 µm und einigen Millimetern dick ist. In der Thermischen Spritztechnik können unterschiedlichste Werkstoffe sowohl als Spritzzusatz, als auch als Substratwerkstoff, eingesetzt werden, dazu gehören u. a. Metalle, Keramiken und Ceramometalle. Die Arbeitsgruppe Thermisches Spritzen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Erforschung und Applikation von maßgeschneiderten Beschichtungen zur Oberflächenfunktionalisierung. Verfahrenstechnisch werden dabei das Lichtbogenspritzen, das Atmosphärische Plasmaspritzen, das Hochgeschwindigkeitsflammspritzen und das Detonationsflammspritzen eingesetzt. Zur Analytik der Beschichtungen steht am Lehrstuhl für Werkstofftechnologie eine Großzahl an Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Dazu gehören verschiedene Verfahren zur Charakterisierung der Schichtmorphologie und topographie, sowie Standardprüfverfahren zur Untersuchung der Tribologie und zur Beurteilung von korrosiver Belastung.

Hauptschwerpunkte

  • Schichtentwicklung für den Verschleiß- und Korrosionsschutz auf Grundlage statistischer Versuchsplanung
  • Diagnostik und Optimierung von Thermischen Spritzprozessen
  • Endkonturnahe Beschichtungen komplexer Bauteile
  • Verarbeitung von Feinst- und Nanopulvern zur Herstellung bearbeitungsfreier Verschleißschutzschichten
  • Herstellung von Hybridstrukturen zur Bauteilversteifung
  • Tribologie von karbidischen Verschleißschutzschichten
  • Entwicklung multilagiger Schichtsysteme für die Wärmedämmung
  • Qualifikation metallographischer Präparationsverfahren
  • Steifigkeit, Verformungslokalisierung und Schadenstoleranz von Verschleißschutzschichten

Der Lehrstuhl für Werkstofftechnologie bzw. die Forschungsgruppe Thermische Spritzverfahren ist aktives Mitglied in der Gemeinschaft Thermisches Spritzen (GTS e.V.) und im Fachausschuss 2 „Thermisches Beschichten & Autogentechnik“ des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS e.V.).

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.