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DFG-Mikrohartbearbeitung/Schneidkante

Die mechanischen Fertigungsprozesse mit geometrisch bestimmter Schneide bieten in der Hartbearbeitung auch weiterhin wichtige Vorteile gegenüber alternativen Verfahren wie Laserablation und Erodieren. So lassen sich gute Oberflächenqualitäten bei höheren Abtragsraten bei geringer thermischer Beeinflussung der Randzone erzielen. Den genannten Vorteilen steht allerdings die begrenzte Standzeit der Werkzeuge als Folge der hohen Beanspruchung im Hartbearbeitungsprozess gegenüber. Der Verschleiß an der Schneide führt zu ungünstigen Eingriffsbedingungen oder spontanem Werkzeugversagen und damit zu einer mangelnden Bauteilqualität sowie schlussendlich zum Ausschuss. Dieser ist im Werkzeug- und Formenbau aufgrund der hohen Komplexität der Bauteile und der eingesetzten Werkstoffe mit erheblichen Kosten für die produzierenden Unternehmen verbunden. Hieraus resultiert eine Notwendigkeit, die Werkzeugstandzeit und damit Sicherheit des Fertigungsprozesses auch für die Bearbeitung harter Stahlwerkstoffe zu steigern. Für die Erhöhung der Standzeit bei Vollhartmetallwerkzeugen sind unter anderem die mechanischen und chemischen Eigenschaften der PVD-Beschichtung und ihre Haftung entscheidend. Diese sind dabei nicht nur vom Beschichtungsprozess selbst, sondern auch von der Vorbearbeitungsstrategie in hohem Maße abhängig. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens besteht daher darin, die Grundlagen der Mikrozerspanung in Abhängigkeit von Schneidkantengestalt und Grenzflächenmodifikation sowie deren Wechselwirkungen mit nitridischen DC/HiPIMS-Hartstoffschichten (TiAlSiN und TiAlTaN) für die Hartbearbeitung von Werkzeugstählen zu verstehen, um in der Folge die Leistungsfähigkeit des Hartbearbeitungsprozesses mit geometrisch bestimmter Schneide zu steigern.

Untersuchungsschwerpunkte zur Modifikation von Mikrofräsern für die Hartbearbeitung © LWT
Untersuchungsschwerpunkte zur Modifikation von Mikrofräsern für die Hartbearbeitung

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.