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Labordiffraktometer

Röntgenbeugung

Mit Hilfe des Labordiffraktometers D8 Advance der Firma Bruker können strukturelle Untersuchungen an Pulvern, Festkörpern und Flüssigkeiten durchgeführt werden, sodass die Röntgenbeugung bzw. Röntgendiffraktion (englisch X-ray diffraction, XRD)  ein wichtiges Tool zur Materialcharakterisierung darstellt. Ein weiteres Anwendungsfeld stellt die Analyse von Dünnschichten und Beschichtungen mit Dicken von wenigen nm bis einigen hundert µm dar.

Mit Hilfe des Diffraktometers können unter anderem folgende aussagekräftige Analysen durchgeführt werden:

  • Bestimmung der kristallinen Phasenbestandteile
  • Berechnung des amorphen Anteils
  • Quantitative Analyse der Phasenanteile
  • Identifizierung einer Vorzugsorientierung (Textur)
  • Kristallstruktur- und Gitterparameterbestimmung
  • Kristallitgrößenbestimmung
  • Eigenspannungsmessung mittels der sin² ψ-Methode

Zur Durchführung der zuvor genannten Analysen stehen die folgenden Softwarepakete zur Verfügung:

  • Messsoftware:
    • DIFFRAC WIZARD: Erstellung von Messprogrammen
    • DIFFRAC COMMANDER: Ausführung von direkten Messungen und Messprogrammen
  • Software für die Auswertung der Struktur:
    • DIFFRAC EVA
    • CRYSTAL IMPACT Match!
  • Software für die Auswertung von Eigenspannungen:
    • DIRRFAC LEPTOS
Bruker D8 Advance - Bild der Maschine © LWT
Bruker D8 Advance

Optionen und Ausstattungen

  • Verschiedene Röntgenröhren (Cu, Cr, Mo, Fe, Co) mit Lang-Fein- und/oder Punkt-Fokus
  • Goniometer für Theta/Theta Geometrie (R=250 mm)
  • Eulerwiege
  • Probenrotation: 0° ≤ φ ≤ 360°
  • Probenkippung: -10° ≤ ψ ≤ +90°
  • Verschiedene Primäroptiken zur Erzeugung von Parallelstrahloptik oder konvergentem-divergentem Strahlengang mit definierter Größe
  • Verschiedene Sekundäroptiken zur Vermeidung von Streustrahlung
  • 0D: Detektor Szintillations-Detektor
  • 1D: Detektor: LynxEye
  • XRD Messmethoden: Bragg-Brentano-Geometrie, GIXRD (Messungen unter streifendem Einfall)

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.