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PVD-Technologien

Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung „PVD-Technologien“ liegen in der Funktionalisierung von technischen Oberflächen durch die Verfahren der Dünnschichttechnologie. Dies umfasst auf der einen Seite die Untersuchung grundlagenorientierter, wissenschaftlicher Fragestellungen der plasmagestützten Randzonenmodifikation von Werkstoffen sowie die Schichtentwicklung und -synthese. Darüber hinaus werden auf der anderen Seite ebenfalls anwendungsbasierte Einsatzversuche von Dünnschichtsystemen in realen Fertigungsprozessen betrachtet.

Ziel der Oberflächenmodifikation ist die Minimierung von Reibung und Verschleiß zur Steigerung und Erweiterung der Prozessgrenzen in Fertigungsprozessen bei gleichzeitiger Erhöhung der Standzeit. Häufig adressierte Anwendungsfelder von tribologischen Dünnschichtsystemen stellen die spanende Fertigung, der Werkzeug- und Formenbau als auch die Synthese reibungsarmer Beschichtungen für hochbelastete Funktions- und Bauteile für die Luftfahrt- und Verkehrstechnik dar. Die Entwicklung leistungsfähiger Schicht-Substrat-Verbunde erfordert die Betrachtung der gesamten Prozesskette zur Werkzeugherstellung von der mechanischen Vorbehandlung unter Berücksichtigung der Konstitution der Randzone über die substratspezifische plasmagestützte Vorbehandlung bis hin zur belastungsangepassten Entwicklung der Mikrostruktur und Architektur der PVD-Dünnschichten.

Für die Schichtabscheidung stehen modernste hochenergetische PVD-Verfahren der Kathodenzerstäubung, des Lichtbogenverdampfens oder hybride Prozesstechnologien in industriellem Maßstab zur Verfügung. Diese ermöglichen die endkonturgetreue Abscheidung und Schichtentwicklung auf komplexen Oberflächen.

Forschungsthemen

  • Steigerung der Oxidationsbeständigkeit und der tribologischen Leistungsfähigkeit nitridischer Hartstoffschichten
  • Reibungsarme, hochharte amorphe Kohlenstoffschichten (DLC, ta-C)
  • PVD-Dünnschichtsysteme für die Mikrohartbearbeitung von Schnellarbeitsstählen
  • Biokompatible Dünnschichtsysteme für additiv generierte Titanimplantate
  • Entwicklung neuer Targetkonzepte und -werkstoffe
  • Grenzflächengestaltung additiv gefertigter Substrate für die PVD-Beschichtung
  • Funktionsintegration und -erweiterung durch Sensorschichten (Temperatur- und Drucksensoren) zur Online-Diagnostik in Fertigungsprozessen

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.