Zum Inhalt

Pulvermetallurgische Fertigungsverfahren

Die Pulvermetallurgie umfasst Fertigungsverfahren, mit denen aus metallischen Pulvern endabmessungsnahe Bauteile erzeugt werden. Konventionell werden die Pulver mechanisch in einem Stahl-Presswerkzeug kaltverdichtet und der entstandene Grünkörper anschließend bei hohen Temperaturen zu einem fertigen Bauteil gesintert. Das Sintern erfolgt dabei in einem am Lehrstuhl zu Verfügung stehenden Hochvakuumofen. Als weiteres industrienahes Sinterverfahren ist das Heißpressen zu nennen, bei dem mittels direkt beheizbarer Graphit-Presswerkzeuge die Metallpulver durch einen simultanen Press- und Sintervorgang wesentlich schneller und mit höherer Bauteilqualität verarbeitet werden können.

Die pulvermetallurgischen Fertigungsverfahren ermöglichen die Bauteilherstellung aus niedrig- sowie aus hochschmelzenden Legierungen wie z.B. Wolfram, Molybdän und Tantal aber auch aus Verbundwerkstoffen wie z.B. Hartmetallen und Diamant-Verbundwerkstoffen. Die Arbeitsgruppe “Pulvermetallurgische Fertigungsverfahren” des Lehrstuhls für Werkstofftechnologie beschäftigt sich mit der Entwicklung neuartiger pulvermetallurgischer Herstellungsverfahren und neuartiger Diamant-Verbundwerkstoffe sowie der Untersuchung der erzielbaren Werkstoffeigenschaften und der Grenzflächenreaktionen zwischen Diamant und Metallmatrix. Des Weiteren werden offene Fragestellungen bezüglich der Pulvermodifikation mittels des mechanischen Legierens bearbeitet. Hierbei sollen anhand eines Hochenergiemahlprozesses in einer Kugelmühle die Legierung-, Homogenisierungs- und Korngrößenverteilungseigenschaften diverser mehrkomponentiger Metallpulvermischungen (High-Entropie-Alloys, Stahl-Bronze, usw.) untersucht und verifiziert werden.

Dienstleistungen

  • Beratung in der Auswahl und Implementierung neuer pulvermetallurgischer Erzeugnisse und in der Werkstoffauswahl
  • Durchführung von Sinterversuchen mittels Heißpressen
  • Pulveraufbereitung und Klassierung mittels mech. Legieren und Siebanalyse

Laborausstattung

  • Heißpresse
  • Taumelmischer
  • Kugelmühle
  • Siebturm

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.