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Fügetechnische Fertigungsverfahren

as Forschungsspektrum auf dem Gebiet der Fügetechnik am LWT umschließt die grundlagenorientierte Entwicklung mit anwendungsbezogenem Charakter bis zur industrienahen Forschung, Technologie- und Prozessentwicklung.

Die vorwiegend untersuchten fügetechnischen Verfahren sind das Hart- und Hochtemperaturlöten, bei denen die Erwärmungsenergie mittels Hochvakuumofen oder durch induktive Erwärmung eingebracht wird. Der Schwerpunkt in diesem Bereich liegt auf dem stoffschlüssigen Verbinden von schwer zu fügenden oder artfremden Werkstoffen. Die anlagentechnische Ausstattung ermöglicht auch eine Betrachtung von Wärmebehandlungsprozessen durch eine integrierte Schnellkühlung.

Ein  Schwerpunkt des Bereiches der fügetechnischen Fertigungsverfahren ist das Löten von Leichtmetallen.  Werkstoffe wie Aluminium, Titan und Magnesium stellen aufgrund ihrer hohen Reaktivität besondere Anforderungen an den Fügeprozess. Dabei bildet das Löten dieser Werkstoffe an Stahl eine besondere Herausforderung, da neben den spezifischen Anforderungen der Leichtmetalle an den Fügeprozess auch die stark unterschiedlichen Eigenschaften der Fügepartner beherrscht werden müssen.

Die Forschung beschränkt sich nicht auf die Verfahrens- und Prozessoptimierung des Lötens sowie die Lotentwicklung, sondern erforscht, aufbauend auf den Ergebnissen der Untersuchungen, neue prozesstechnische Lösungen für Sonderwerkstoffe. Das Löten bietet auch die Möglichkeit eine große Bandbreite an Werkstoffpaarungen zu realisieren. Aus diesem Grund sind artfremde Verbindungen zwischen Sonderwerkstoffen wie Glas, Diamant, keramischen Werkstoffen, Hartmetallen miteinander oder  in Verbindung mit konventionellen Werkstoffen ein weiterer Forschungsschwerpunkt. Mit geeigneten Lotlegierungen und präziser Prozessführung kann beispielsweise Diamant mit Hartmetall oder keramischen Werkstoffen auf einen metallischen Träger gefügt werden.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten weisen einen direkten Bezug zu werkstoffkundlichen und metallurgischen Fragestellungen auf, was eine gut ausgestattete Metallografie und Werkstoffprüfung erforderlich macht, welche am LWT zur Verfügung steht. Zur Ausstattung gehört neben einem konventionellen Rasterelektronenmikroskop (REM) mit EDX-Analyse auch ein Großkamer REM mit einer Heiztischeinrichtung.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.