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Korrosionsprüfung gemäß VDA 230-214

Der Lehrstuhl für Werkstofftechnologie besitzt einen Korrosionsprüfstand, der gemäß der Automobilnorm VDA 2301-214 metallische Werkstoffe für Ihren Einsatz in abgasführenden Medien qualifiziert. Die Prüfsequenz setzt sich dabei aus einem 6-wöchentlichen tages- und wochenzyklischen Wechseltest mit folgenden, wiederkehrenden Phasen zusammen:

  • Probendokumentation und Wärmelagerung,
  • Ag//AgCl-Bezugselektrode oder Calomelelektrode
  • Korrosionswechselbelastung bestehend aus:
    • Halb- Eintauchen,
    • Trocknen,
    • Dampfphase.

In Bezug auf die Probendokumentation stehen dem LWT diverse lichtmikroskopische Analysegeräte zur Verfügung, die gemäß den vorgegeben kundenspezifischen Anforderungen ausgewählt werden. Des Weiteren werden zur Analyse der wöchentlichen Gewichtsmessungen Präzisionswagen verwendet, die eine Genauigkeit der Messung von 0,0001 g erlauben. Die wöchentliche Temperaturauslagerung erfolgt in den Öfen des LWTs bei den vorgegebenen Temperaturen für 5 Stunden, wobei sich diese gemäß des Prüfblattes zwischen 300 °C — 600 °C befinden sollten.

Korrisionsprüfung_Abbildung_1

Abbildung 1: Schematische Darstellung des selbstgebauten Korrosionsprüfstandes am LWT

Für die Regelung des Prüfstandes, der in Abbildung 1 schematisch dargestellt ist, besitzt dieser eine automatisiertes Steuerungssystem, welches entsprechend der jeweiligen Prüfsequenz den Füllstand im Korrosionsbecken, die Temperatur des Korrosionsmediums wie auch die An- und Ausschaltung des Heißluftgebläses regelt. Während der Testphase ist die obere Prüfkammer vollständig verschlossen, sodass eine relative Luftfeuchte von 100 % besteht.



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Kontakt

Foto von Dipl.-Ing. Matthias Manka

Dipl.-Ing. Matthias Manka

Telefon: 0231 755-7349

Adresse:

Lehrstuhl für Werkstofftechnologie
Leonhard-Euler-Str. 2
44227 Dortmund
Deutschland

Raum 016