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Biegeversuch Fa. Mohr + Federhoff

biegeversuch_mohr_01Der Biegeversuch dient zur Ermittlung mechanischer Werkstoffeigenschaften an Stahl, Gusswerkstoffen, Holz, Beton und Bauelementen unter inhomogenen, einachsigen Biegespannungen. Bei duktilen Werkstoffen wird er zur Bestimmung der Biege-Fließgrenze und des größtmögli-chen Biegewinkels, bei spröden Werkstoffen zur Bestimmung der Biegefestigkeit angewendet.

 

Probengeometrie:

Die Prüfung wird an Probenkörpern oder Bauteilen durchgeführt. Dabei wird die Probe an beiden Enden gelagert und durch eine Einzelkraft in der Mitte belastet. Die Biegefestigkeit kann aus dem größten Biegemoment und dem Widerstandsmoment des Probenkörpers berechnet werden. Sie wird vorzugsweise an Werkzeugstählen, Schnellarbeitsstählen, Hartmetallen und oxidkeramischen Stoffen als Werkstoffkennwert ermittelt. Von Eisen-Graphit-Werkstoffen mit nichtlinearer Spannungs-Dehnungs-Charakteristik wird die Biegefestigkeit nach der gleichen Beziehung berechnet, wobei je nach Probenquerschnitt die Biegefestigkeit größer ist als die Zugfestigkeit. Bei duktilen Werkstoffen wird der Beginn des plastischen Fließens durch die Biegefließgrenze bestimmt.

 

Betriebsart Hydraulisch
Kenndaten +/-100 kN, 200 mm
Einsatz
  • Universalprüfmaschine
  • Biegeversuch
  • Faltversuch
  • Haftzugversuche

 



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Kontakt

Foto von Dipl.-Ing. (FH) Lydia Reisch-Lang

Dipl.-Ing. (FH) Lydia Reisch-Lang

Telefon: 0231 755-4791

Adresse:

Lehrstuhl für Werkstofftechnologie
Leonhard-Euler-Str. 2
44227 Dortmund
Deutschland

Raum 109